Steuerberater Hamburg, Bergedorf, Geesthacht, Reinbek, Glinde, Wentorf
Steuerberaterin Heike Wolf Hamburg, Bergedorf
Steuerberaterin Hamburg, Bergedorf, Geesthacht, Reinbek, Glinde, Wentorf
Steuerberater Hamburg, Bergedorf, Geesthacht, Reinbek, Glinde, Wentorf
Steuerberaterin Hamburg, Bergedorf, Geesthacht, Reinbek, Glinde, Wentorf

Steuernews für Mandanten


zurück

Homeoffice und Grenzgängerregelung mit Österreich


Aufteilung der Arbeitstage – Grundsatzregelung

Die Doppelbesteuerung von Arbeitslöhnen durch den Ansässigkeits- und den Tätigkeitsstaat wird mit Doppelbesteuerungsabkommen vermieden. Im Verhältnis zwischen Deutschland und Österreich kommt hier die Freistellungsmethode mit Progressionsvorbehalt zur Anwendung. Für Grenzgänger gilt dabei die sogenannte 45-Tage-Regelung, die u. a. besagt, dass ein Arbeitnehmer höchstens an 45 Arbeitstagen nicht zu seinem Wohnsitz im Ansässigkeitsstaat zurückkehren darf. Andernfalls entfällt die Grenzgängerregelung.

Homeoffice-Sonderregelungen für Grenzgänger

Zwischen Deutschland und Österreich gilt für pandemiebedingte Homeoffice-Tage eine Sonderregelung (BMF, Erlass v. 15.4.2020), die besagt, dass Arbeitstage, die ausschließlich aufgrund der Corona-Pandemie zur Nichtrückkehr führen, nicht in die 45-Tage-Frist miteinbezogen werden dürfen. Dies gilt nicht, soweit Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber für ein Arbeiten im Homeoffice bestehen.

Offenlegungspflichten

Soweit der Arbeitnehmer von der Corona-Regelung Gebrauch macht, muss dies dem zuständigen Wohnsitzfinanzamt angezeigt werden. Die Tage, die nicht in die 45-Tage-Grenze miteinbezogen werden sollen, sind einerseits anhand von Aufzeichnungen des Arbeitnehmers und andererseits durch Bestätigung des Arbeitgebers im Tätigkeitsstaat zu dokumentieren.

Stand: 27. Oktober 2020

Bild: agcreativelab - stock.adobe.com


zurück
Steuerberaterin Hamburg, Bergedorf, Geesthacht, Reinbek, Glinde, Wentorf